Grundsätzlich eignet sich jeder gesunde Hund von mittlerer Statur und "normalem"
Körpergewicht für die Ausbildung zum Rettungshund. Die Ausbildung extrem kleiner
oder extrem großer
und schwerer Hunde kann u.a. konditionelle Probleme hervorrufen. Wünschenswert
sind Hunde von 40 - 65 cm Stockmaß und 15 - 30 kg. Ob Rüde oder Hündin bleibt
dem Geschmack des Hundeführers über-lassen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Eine Hündin ist z.B. während ihrer Läufigkeit nur bedingt einsatz-fähig und
sollte nach Möglichkeit kastriert werden. Das eine Hündin allein durch diese
Operation dick und träge wird ist ein Ammenmärchen. Ein Rüde dagegen markiert
sehr gern und ist eine läufige Hündin in der Nähe vergisst er möglicherweise auch
seine Aufgabe. Die Rasse des Hundes spielt ebenfalls keine große Rolle, sofern
diese sich im schon erwähnten Größe- und Gewichtsrahmen bewegt. Sicherlich sind
manche Rassen charakterlich für diese Arbeit geeigneter als andere Rassen. So
lässt sich ein Schäferhund meist leichter ausbilden als ein Terrier. Mischlinge
sind bei dieser Arbeit immer noch zahlenmäßig am stärksten vertreten. Nordische
Hunderassen sind weitestgehend ungeeignet. Die Ausbildung des Hundes sollte möglichst
ab dem Welpenalter beginnen, spätestens jedoch im 2. bis 3. Lebensjahr. Neben
diesen physischen, sind auch die psychischen Anlagen des Hundes sehr wichtig.
Folgende sollten möglichst positiv ausgeprägt sein:
Unerwünschte Veranlagungen sind:
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