Der Rettungshundeführer muss psychisch und physisch belastbar sein. Sowie
der ausgebildete Rettungshund, als auch sein Führer müssen in der Lage sein
stundenlang, bzw. kilometer- weit in verschiedenen Terrain zu suchen. Der
Rettungs- hundeführer sollte gerade in Prüfungen und Einsätzen möglichst
ruhig und ausgeglichen handeln können, da sich die Stimmung des Hundeführers
auf den Hund übertragen kann. Demzufolge ist es für den Hund einfacher
selbstständig und sicher zu arbeiten, wenn der Hundeführer in einer guten und
selbstsicheren psychischen Verfassung ist. Neben dem fachgerechten Umgang mit
dem Hund, ist auch ein einfühlsames Verhalten gegen-über dem Menschen notwendig.
Im Einsatzfall muss der Rettungshundeführer möglicherweise vor Ort mit den
Angehörigen und Freunden der vermissten Person(en) kommunizieren und Rücksicht
auf deren seelische Verfassung nehmen.Der Wunsch zu helfen steht an oberster Stelle und ist die Motivation eines engagierten Rettungshundeführers. Wer sich aufgrund der Arbeit mit dem Hund die Teilnahme an Wettkämpfen und demzufolge Pokalen erhofft, sollte von der Aufgabe eines
Rettungshunde-Teams Abstand nehmen. Meist sind Lob und Anerkennung nicht
selbstverständlich. Kaum jemand dankt der Rettungshundestaffel, welche bei Nacht
und Nebel in den Einsatz fährt um ein vermisstes Kind zu suchen, dass sich
kurz darauf, friedlich schlummernd im elterlichen Kleiderschrank wieder findet.
Selbstverständlich ist jeder froh, wenn ein Einsatz solch ein glückliches Ende
nimmt. Ungeachtet des Ausganges eines Einsatzes bleibt jedem Rettungshundeführer
Eines - Das Gefühl, sein Bestes gegeben zu haben. Diese Einstellung sollte jeder
gute Rettungshundeführer als sein Leitmotiv betrachten. Ein Rettungshundeführer
sollte Teamfähigkeit mitbringen, da Erfolge nur durch die Zusammenarbeit der
gesamten Rettungshundestaffel erzielt werden können.
- Gute Erfolge erzielt man nur durch ruhige und überlegte Arbeit - |